Wie gelange ich zu meiner Gesundheit?

von Viktor Philippi

(Auszug aus unserer Fachzeitschrift "Der Extrasens" September 2004)

Liebe Leserinnen und liebe Leser!

Wenn Sie diese Zeitschrift nicht zum ersten Mal in den Händen halten, ist Ihnen sicher aufgefallen, dass ich in meinen Artikeln stets versuche, nicht nur Wissen über die Bioenergetische Meditation zu vermitteln, sondern Ihnen auch Mittel an die Hand zu geben, damit Sie sich in Ihrem eigenen Leben helfen können. In diesem Artikel wird es ganz zentral um eben diese Frage gehen: Was können Sie selbst tun, um nicht nur Ihre Gesundheit, dieses wichtige Gut zu erhalten oder wiederzuerlangen, sondern auch zu mehr innerem Frieden mit sich selbst, der Umwelt und Ihren Mitmenschen zu kommen und in Harmonie ein glücklicheres Leben zu führen.

Die Beschäftigung mit den eigenen Krankheiten bedeutet noch lange nicht, dass man gesund lebt. Die Krankheiten sollten Sie den Menschen überlassen, die sich damit professionell beschäftigen, den Ärzten. Wenn Sie wirklich gesund werden möchten, dann sollten Sie zunächst einige einfache Regeln beherzigen.

Es ist unmöglich gesund zu werden, wenn man sich - ob nun im positiven oder negativen Sinne - nur noch mit den Krankheiten beschäftigt. Sich im positiven Sinne mit einer Krankheit zu beschäftigen, bedeutet hier: Sie versuchen, sich in Ihrem Leben auf die Krankheit zu konzentrieren, um sie loszuwerden. Sich im negativen Sinne mit einer Krankheit zu beschäftigen, bedeutet hier: Sie jammern und suchen die Schuld nur,  bei allen anderen. Sie stellen sich z. B. Fragen wie: Warum musste Gott mich krank werden lassen? Warum hat diese schlimme Krankheit mich und nicht jemand anderen erwischt?

In diesen beiden Fällen halten Sie die Krankheit nur fest, denn Sie beschäftigen sich in Gedanken mit ihr und versuchen sie zu bekämpfen. Doch in diesem Kampf werden Sie immer verlieren, denn dieser Kämpf gibt der energetischen Blockade, die hinter jeder Krankheit steht, immer neue Nahrung. Sie werden die Krankheit solange festhalten, wie Sie an Ihre Krankheit denken. Doch wenn Sie Ihre Krankheit statt dessen annehmen und aufhören, gegen sie zu kämpfen, genau in diesem Moment wird die Krankheit Ihren Körper verlassen.

Nun klingt dies sehr einfach, und das ist es mit ein wenig Übung auch, doch auf der anderen Seite ist dies alles sicher schwer zu verstehen. "Wie", so könnten Sie nun zu Recht fragen, "wie bitte schön kann man mit einer so schweren Krankheit wie z.B. Krebs seinen Frieden schließen?" - Alle Menschen ohne Ausnahme würden Ihnen hierin Recht geben und sagen: "Das ist unmöglich." Und wenn Sie hierin Recht hätten, muss ich Sie nun fragen: Wieso breitet sich diese Krankheit immer mehr aus, erreicht immer mehr Menschen mit Leid und Tod, je mehr gegen diese Krankheit gekämpft wird? Doch leider ist genau das eine nicht abzustreidende Tatsache. Und wenn nun trotz des intensiven Kampfes der Menschen gegen diese Krankheit das realistische Geschehen ist, dass diese Krankheit immer stärker wird, dann ist an diesem Kampf etwas nicht stimmig. - Und daran sollte man etwas ändern. Nur ist hier natürlich die Frage: Was soll man ändern? Und wie?

(Ich habe an dieser Stelle die Krankheit Krebs nur als Beispiel genommen. Sie könnten hier ohne Probleme jede beliebige andere Krankheit nehmen.)

Versuchen Sie nun bitte, die erste einfache Regel, die ich Ihnen von mehreren Regeln vorstellen möchte, anzunehmen. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Ich möchte Sie nicht gegen Ihre eigenen Ansichten überzeugen, sondern ich möchte nur versuchen, Ihnen zu erklären, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, die hocheffektiv sind, um gesund zu werden, ohne gegen die Krankheit kämpfen zu müssen. Und daraus ergibt sich schon unsere erste Regel:

Ich versuche mich mit der Krankheit nicht bewusst zu beschäftigen.

Die zweite Regel lautet:

Ich versuche nicht herauszufinden, wieso und warum, woher und woran ich denn nun krank bin, und warum nicht ein anderer so schwer krank sein kann.

Denn wenn Sie das tun würden, würde Ihr Verhalten niemals zur Genesung führen, sondern Sie nur tiefer und tiefer in die Krankheit hineinziehen. Von dieser Regel haben sich Gott sei Dank schon viele überzeugen lassen. Wenn wir uns also nun entschlossen haben, an dieser Stelle nur über die Gesundheit zu reden, wollen wir damit auch den Fachleuten die Möglichkeit geben, sich mit Ihren hocheffektiven Mitteln darum zu kümmern und damit zu beschäftigen. Dieses Gebiet der Krankheiten und deren Heilung ist das Gebiet der Ärzte und Heilpraktiker.

Wenn Sie sich nun entschlossen haben, dise zwei einfachen Regeln anzunehmen, und Sie sich nun lieber mit Ihrer Gesundheit beschäftigen als mit den Krankheiten, dann können Sie schon zu einigen anderen einfachen Regeln übergehen.
Die nächste lautet:

Was soll ich in meinen Leben ändern, damit ich zu meinem inneren Gleichgewicht und zu meinen inneren Frieden finde?

Oder besser gesagt:
Ich stelle mir die Frage, was ich für mich tun kann, wenn ich doch sehe, dass mein Kampf mit der Krankheit keinen Erfolg hatte: Soll ich meinen Lebensstil ändern?
Soll ich meine Denkweise ändern?
Sollte ich aufhören zu rauchen, mehr Sport treiben und meine Ernährung umstellen?

Für manchen könnte die eine oder die andere Variante passen, um zum Erfolg zu kommen. Für die anderen werden natürlich alle hier zusammengefassten Überlegungen nicht ausreichen. Der Weg zur eigenen Gesundheit ist sehr individuell und jeder hat dabei seinen eigenen Weg. Daher versuche ich oder bemühe mich darum, jeden von Ihnen zu helfen, den eigenen Weg zu finden.

Den nächsten Punkt sollen Sie sich deshalb gut einprägen:

Meine Gesundheit befindet sich nur in meinen eigenen Händen.

Kein Mensch ist in der Lage, Ohne SIE, Ihre eigene Gesundheit wieder herzustellen. Nur SIE selbst können das. Das ist die Regel Nummer vier.

Man kann Ihnen nur dabei helfen Ihre Gesundheit zu unterstützen und für kurze Zeit die Krankheit zu stoppen oder abzukapseln. Aber die Gesundheit, Ihre eigene Gesundheit selbst zu behalten, das können nur SIE selbst. Daher lautet die Regel Nummer fünf:

Ich muss zuerst die die Verantwortung für meine eigene Gesundheit übernehmen, und diese Verantwortung nicht auf andere Schultern legen.

Denn so, wie Sie sich selbst um Ihre eigene Gesundheit kümmern werden und wollen, wird sich kein anderer um Ihre Gesundheit kümmern wollen. Vergessen Sie das bitte niemals. und wenn sie so gelernt haben, die volle Verantwortung für Ihre eigene Gesundheit zu übernehmen, dann können Sie auch zur nächsten Regel übergehen.

Ich versuche, bewusster zu sein, zu mir selbst zu kommen und kritisch mit mir selbst zu sein.

Messen Sie sich nicht selbst mit dem gewohnten Maß, indem Sie über sich selbst nur gut zu denken pflegen, denn darin geben Sie nur den anderen die Schuld und meinen, nur die anderen seien negativ und nicht Sie selbst.
So denkt leider die Mehrheit: "Ich bin doch gut. Ich brauche doch nicht unbedingt  irgend etwas zu ändern. Das sollen doch erst mal die anderen tun. Ich führe mein Leben richtig ..."

Wenn auch Sie solche oder ähnliche Gedanken haben, dann stellen Sie sich bitte auch folgende Frage: Wenn Sie selbst damit Recht hätten, nur gut zu sein, dann müsste jeder andere, der von sich selbst nur gut denkt, auch Recht haben, und dann müssten logischerweise alle um uns herum ohne Ausnahme gute Menschen sein, denn alle um uns herum denken so wie Sie. Woher aber kommt dann all das viele Negative um uns? Und  bedeutet das nicht leider auch, dass auch Sie selbst, obwohl Sie von sich selbst nur gut zu denken pflegen, in den Augen der anderen als nicht so gut erscheinen? Diese Frage ich gebe es zu, ist natürlich eine schwere Frage für alle und für jeden. Aber man kann sie leider nicht umgehen, wenn man gesund werden und bleiben will.

Was ist ein gesunder Mensch? Das ist nicht nur ein Mensch ohne Krankheiten, es ist auch ein Mensch, der mit den anderen in Harmonie lebt. Ist diese Harmonie nicht da, ist es doch auch unmöglich, gesund zu bleiben. Das ist doch so einfach. Aber das Einfache zu verstehen ist immer so schwierig. Aus diesem Grunde sollten Sie, wenn Sie in Harmonie mit sich und Ihren Mitmenschen leben möchten, immer und stets bei sich selbst beginnen. Versuchen Sie niemals, Ihren Nächsten zu ändern, so wie Sie ihn gerne sehen möchten.

Nun sind wir schon bei Regel Nummer sechs angekommen:

Ich beschäftige mich mit mir selbst.

Wie können Sie diese Regel umsetzen? Das ist wiederum eine andere Frage, und sogar eine sehr komplizierte. Für den Anfang lernen Sie bitte, sich selbst kritisch zu sehen. Das alleine ist schon schwierig und kompliziert. Man kann diesen Weg auch ein wenig anders gehen. Um es Ihnen etwas einfacher zu machen, stelle ich Ihnen hier eine neue Philosophie vor, die ich wie folgt benennen möchte:

  "Die Philosophie der goldenen Pyramide"