Bioenergetische Meditation bei Tieren
 Erfahrungsbericht von Regine Müller

     Kater Monty oder mein Weihnachtswunder 2008

Seit sechs Jahren besitzen wir zwei Hauskatzen, Tiger und Monty, die auch vielen meiner Klienten mit Freundlichkeit begegnen. Wenn es ihnen einmal nicht so gut geht, kommen sie einfach in meine Meditationsräume, legen sich auf eine der Liegen und lauschen dort den "Melodien der Sterne".

In den vergangenen Tagen war etwas mit Monty nicht in Ordnung. Monty, der sonst oft in der Küche vor dem Fressnapf saß und um Nachschlag bettelte, lag bereits seit zwei Tagen nur auf seinem Schlafplatz, schlief und rührte sich kaum; selbst dann nicht, wenn sein Kumpel Tiger lauthals in der Küche nach Futter verlangte.

Ich schaute ihn mir genauer an und bemerkte, dass sein kleiner Körper sehr schwach und seine Pupillen stark vergrößert war. Das beunruhigte mich und ich rief unsere Tierärztin an, die ihn bereits am Abend untersuchte. Der Kater hatte Untertemperatur und sein Zahnfleisch war etwas blass, was bei Katzen auf eine Kreislaufschwäche hinweist. Sie spritzte ihm ein Mittel zur Stabilisierung und meinte, dass wir sie noch einmal anrufen sollten, würde sich Montys Zustand nicht verbessern.

Da ich am folgenden Tag nicht zu Hause war, vertraute ich Monty unserer Tierärztin an, die ihn in ihrer Praxis untersuchte. Als ich mich am Abend bei ihr nach Montys Befinden erkundigte, eröffnete sie mir bestürzt, dass sich sein Zustand drastisch verschlechtert habe. Er habe eine akute Herzschwäche. Da das kleine Herz zu schwach war, lief die kleine Lunge voll Wasser, so dass ihm das Atmen zunehmend schwerer fiel. Die Tierärztin hatte alles mögliche versucht (Injektionen, Tröpfe),  aber keine der Methoden schlug wirklich an. Auch die Körpertemperatur und der Kreislauf des Katers seien im Keller. Sie hatte ihn bereits auf eine Wärmedecke gelegt um seine Temperatur zu stabilisieren.

Mich durchfuhr diese Nachricht wie ein Blitz und ich entschloss mich, meinen Monty nach Hause zu holen. So setzte ich mich ins Auto und als ich mich dem Haus der Tierärztin näherte, beschlich mich ein Gefühl, dass ich als Biosens schon einige Male zuvor gespürt hatte. Der Tod war hier bereits anwesend. Auch die Tierärztin bestätigte, dass der kleine Kerl es wohl kaum schaffen würde, sollte nicht noch ein Wunder geschehen. Sie bot mir an, sie am Abend noch einmal anzurufen, falls sich der Zustand des Tieres weiter verschlechterte. Sie sagte, ich solle mich doch auf jeden Fall bei Ihr melden, egal was geschähe.

Da lag mein kleiner Monty: platt wie eine Briefmarke, völlig unterkühlt, und hechelte nach Luft. Ich nahm den Korb und fuhr entsetzt nach Hause. Mir war es sehr schwer ums Herz und ich weinte. Doch ich musste in jedem Fall versuchen zu helfen. Zunächst rief ich einige Kollegen an, die sich auf Monty und mich energetisch einstellen sollten, denn auch ich war emotional ziemlich durch den Wind.

Dann legte ich den kleinen fast leblosen Körper behutsam in sein Körbchen, entzündete die Meditationskerzen und legte die Meditations-DVD „Erlösung von körperlichen Blockaden“ ein. Ich nahm den kleinen, röchelnden Körper zwischen meine Hände und begann mit der Meditation. Dabei musste ich sehr stark weinen, tiefe Emotionen schüttelten meinen Körper. Bereits nach einer Stunde regte sich auch Montys Verdauung wieder. Eine weitere Stunde Meditation folgte.

Nun erkundigte sich auch meine Kollegin Susanne nach Montys Zustand und erinnerte mich an unsere Philosophie der Goldenen Pyramide. Ich solle loslassen, wenn die kleine Seele gerufen sei. Ihn festzuhalten, verlängere nur sein Leiden. Sie empfahl mir noch, Monty durch meinen Mann Wolfgang, der auch Biosens ist, noch einmal behandeln zu lassen, da dieser auch unter Herzproblemen leidet. Gesagt, getan – und nach einer Sitzung mit meinem Mann konnte sich Monty noch einmal erleichtern.

Ich ging still in meinen Meditationsraum zündete für Monty noch eine extra Kerze an und bat darum, Monty nicht lang leiden zu lassen, wenn es Gottes Wille war, ihn zu sich zu rufen. Sein Wille geschehe, nicht unserer. Ich stellte Montys Körbchen in eine Ecke des Zimmers, ließ die CD auf Dauerbetrieb laufen und ließ den Kater in Ruhe.

Nach einer weiteren Stunde erhob er sich schwankend aus seinem Körbchen und legte sich unter den Tisch. Ich ging zu ihm und streichelte ihn sanft, worauf er mich immer noch hechelnd mit einem schwachen Schnurren belohnte. Später legte er sich auf den kleinen Teppich direkt vor der Katzentoilette, benutzte diese auch. Mit bangem Gefühl gingen wir in dieser Nacht zu Bett: Würde Monty morgen noch bei uns sein?

Am nächsten Morgen erwartete uns Monty im Flur und schaute uns ganz groß an. Seine Atmung und auch seine Körpertemperatur hatten sich völlig normalisiert, bloß war er noch etwas wackelig auf den Beinen. Nun begab er sich schon wieder in die Küche, setzte sich vor seinen Napf und fraß.

Endlich war alles wie vorher! Ich freute mich sehr, ging zum Telefon und rief unsere Tierärztin an, die auf der anderen Seite der Leitung allerdings eine andere Botschaft erwartete. Ich sagte, dass Monty über den Berg sei, und auch sie war fassungslos vor Freude. Sie versprach, sofort noch einmal vorbeizuschauen und den Kater zu untersuchen. Zwar war Monty noch schwach, aber sie bestätigte mir, dass alles wieder in Ordnung sei.

Das Ganze ist jetzt eine Woche her, und Montys Zustand ist und bleibt hoffentlich stabil. Ich danke voller Demut den Göttlichen Kräften, dass ich dieses Wunder erleben durfte. Ich danke auch meinen lieben Kolleginnen für Ihren energetischen Beistand. Besonders bedanken möchte ich mich aber auch auf diesem Wege bei meiner Tierärztin Christine D., eine Tierärztin mit Leib und Seele, die ihren Beruf auch als Berufung lebt und uns immer in den letzten Jahren in Notfällen schnell und zuverlässig geholfen hat.

Jetzt kann Weihachten kommen!

Monty hat sich wieder völlig erholt, es geht ihm sehr gut und er ist noch anhänglicher geworden.

Liebe Grüße

Regine Müller

   Ponny Willy

Seit über sieben Jahren arbeite ich als Biosens. Meine Klienten sind zwischen 6 Monaten und 85 Jahren alt und waren bisher immer „Zweibeiner“. Das Leben hält jedoch auch für einen Biosens andere Erfahrungen bereit.

Vor ein paar Wochen erhielt ich einen Anruf, eine Frau fragte, ob ich auch Hunde behandele. Ich zögerte mit der Antwort, da meine bisherigen Erfahrungen mit großen Hunden gelinde gesagt weniger positiv waren, sagte ihr aber – aus welchen Grund auch immer – zu.
Es kam wie es kommen musste, bei dem Hund handelte es sich um eine Boxerdame. Was nun? Schweren Herzens – in Erinnerung der Worte meines Lehrers Viktor Philippi, dass uns nur das begegnet, was wir auch bewältigen können – vereinbarte ich den Termin.  Auch mein letzter Versuch, der Führung ein Schnippchen zu schlagen, blieb erfolglos.  Ich hatte versucht, meinem Mann, ebenfalls Biosens, diesen neuen „tierischen Kunden“ zu vermitteln.

Nun gut, wahrscheinlich war es an der Zeit mich wieder mit der Hundewelt zu versöhnen und meine eigenen negativen Erfahrungen auf diese Art und Weise zu verarbeiten.

Pünktlich zum Termin erschien die Kundin mit Lucy, ihrer Boxerdame. Das Tier hatte vor ca. 2 Jahren eine Unterleibsoperation, bei der die Gebärmutter mit Krebs der Stufe I entfernt wurde. Seitdem bekam das Tier zweimal im Jahr eine regelrechte Depression, war apathisch und niedergeschlagen.

Wir legten Lucy auf die Liege. Ich startete die Meditations-CD und legte die Hände auf. Innerhalb von 10 Minuten entspannte sich Lucy völlig. Sie machte den Eindruck, als sei sie in Trance. Die Kundin war glücklich, da sie Lucy schon seit Monaten nicht mehr so entspannt gesehen hatte. Lucy genoss die komplette Sitzungsstunde ruhig und entspannt. Sie war schon nach ein paar Sitzungen wieder völlig in Ordnung. Seither ist sie ohne Depression und Apathie.

Diese Aktion zog ihre Kreise. Ein paar Tage nach der ersten Sitzung mit Lucy rief mich eine Pferdebesitzerin an und erzählte mir, dass ihr Shetlandpony 'Willy' eine schwere chronische Hufkrankheit hat. Er bekam täglich Schmerzmedikamente. Die Krankheit war schon so stark fortgeschritten, dass der Tierarzt Willy einschläfern wollte. Der Termin stand bereits fest.

Schon immer hatte ich gehörigen Respekt und auch etwas Angst vor diesen stattlichen Tieren. Trotzdem nahm ich auch hier die Herausforderung an – Willy wurde mein Klient. Als ich mich auf den Weg zum Bauernhof machte, sagte mein Mann scherzhaft: "Nun wirst Du auch noch Pferdeflüsterer."
Mir war zu diesem Zeitpunkt weniger zum  Lachen zumute.

Vorsichtshalber hatte ich die Besitzerin darum gebeten, die Meditation zu begleiten, um notfalls das Tier zu beruhigen zu können. Ich dachte mir, wenn ich diese Aufgabe bekomme, dann hat das seinen Sinn. So schaltete ich die Meditationsmusik an, verband mich mit der göttlichen Energie, trat an das Pony heran und legte die Hände auf. Willy war in einem schrecklichen energetischen Zustand. Ich betete und ließ die ganze Liebe meines Herzens in ihn einfließen.

Ganz offensichtlich hatte Willy während der Biomeditation schreckliche Schmerzen, denn sein ganzer Körper zuckte und zitterte. Er versuchte sogar mich zu beißen, so dass sich im Nachhinein die Anwesenheit der Besitzerin als sehr sinnvoll erwiesen hatte. Trotz allem hielten wir beide die ganze Stunde durch. Erste Erfolge stellten sich bald ein.

Bereits nach der zweiten Sitzung konnte Frau S., die eine ärztliche Ausbildung hat, die Schmerzmedikamente bei Willy absetzen. Stattdessen erhält Willy nun täglich eine bestimmte Kräutermischung vom Heilpraktiker.
Bioenergie und Kräutermischung ergänzen sich hier, wie es aussieht, hervorragend.

Ähnlich wie bei uns Menschen, kommt es bei den Tieren auch noch nach den Meditationen zu unterschiedlichen Reaktionen.
Eines Tages kam Frau S. in den Stall. Willy lag regungslos am Boden. Entsetzt im Glauben Willy sei tot, eilte sie in die Box. Erschrocken fuhr Willy auf. Er war im tranceähnlichen Tiefschlaf, was völlig untypisch für Pferde ist, wenn sie allein sind, meinte Frau S.  Gewöhnlich hält Willys Partnerin Maxi Wache, wenn sich Willy zur Ruhe begibt. Ich beruhigte Frau S. indem ich erklärte, dass das eine Folge der Meditationen sei. Willys Körper brauche diese absoluten Ruhephasen, um sich zu regenerieren.

Mittlerweile verlaufen die Sitzungen viel ruhiger: Willy blinzelt mit den Augen. Manchmal hängt seine Unterlippe entspannt nach unten oder er kaut friedlich vor sich hin und schaukelt mit seiner Hinterpartie hin und her wie ein Wüstenschiff. Während es Willy nach den ersten Sitzungen schwer fiel auf dem Betongang ins Freie zu gehen, trabte er schon nach der zehnten Sitzung ohne Beschwerden ins Freie. Es war ein ganz wundervolles Gefühl, das mitzuerleben.

Das Faszinierende während der Sitzungen mit Willy ist, dass die anderen fünf Pferde von der Koppel in den Stall kommen. Zuerst schauen sie, was ich da mit Willy mache und dann versammeln sie sich ganz entspannt um den CD-Player und lauschen den "Melodien der Sterne".

Ich empfahl der Besitzerin zusätzlich zu den Sitzungen, die CD ruhig dreimal täglich im Stall laufen zu lassen, während Willy sich in seiner Box befindet. Auch in dieser Zeit kommen die anderen Pferde von der Koppel, versammeln sich im Stall und „meditieren“, wie Frau S. bemerkte. Inzwischen haben sogar die Kuh und die Ziegen die Meditationsmusik für sich entdeckt. Es ist wirklich ein Bild für die Götter, all die Tiere dort so andächtig lauschend zusammen zu sehen.

Der Hufschmied, der die Pferde regelmäßig versorgt, stand alternativen Methoden bisher eher skeptisch gegenüber. Er ist über Willys Genesung sehr erstaunt und räumte jetzt ein, „dass ja doch etwas an dieser Methode dran sein muss“. Der Termin zum Einschläfern von Willy konnte glücklicherweise abgesagt werden.

Ich habe das Phänomen der Tiefenentspannung bei Tieren auch schon bei meinen beiden Katzen mit erleben dürfen, die völlig relax daliegen, wenn unsere Meditations CD läuft. Das Bild mit den Pferden aber ist einzigartig.

Ab jetzt gehören also auch „Vierbeiner“ zu meinen Klienten. Mittlerweile durften bereits einige Hunde und Katzen eine Biomeditation erfahren. Die Vierbeiner, so kann ich sagen, sind zum großen Teil aufgeschlossenere Klienten als die „Zweibeiner“. Die Tiere nehmen die Energie in der Regel dankbarer und ohne Zweifel auf. Sie sind in dieser Beziehung grundsätzlich ohne Vorurteil, da sie instinktiv spüren, dass die Bioenergie ihnen gut tut und ihrem Körper und ihrer Seele nachhaltig hilft. Wir Menschen haben oft Zweifel und Ängste, sind sehr rational und versuchen mit dem Verstand zu ergründen, was nicht zu ergründen ist. Dadurch blockieren wir uns und behindern den freien Fluss der Energie.

Schließlich sei noch zu erwähnen, dass sich auch bei mir ein Nebeneffekt eingestellt hat. Meine Angst gegenüber Pferden und großen Hunden wandelt sich in ein harmonisches Miteinander um. Die Arbeit mit den Tieren zeigt mir, dass die Bioenergie bei Tier und Mensch im gleichen Maße wirkt. Auch hier hat sich wieder einmal herausgestellt, dass wir Menschen von den Tieren lernen können.