(Auszug aus unserer Fachzeitschrift "Der Extrasens"
September 2004)
Das ist ein ganz anderer Ihnen vielleicht ungewöhnlich erscheinender Weg.
Die goldene Pyramide von der ich Ihnen nun erzählen möchte, besteht aus vier
goldenen Dreiecken und einem goldenen Viereck. Was bedeuten diese vier
Dreiecke und das Viereck? Nun, ich will es Ihnen gerne erklären.
Die erste Seite des ersten Dreiecks bedeutet Vergebung, die zweite Seite
steht für Dankbarkeit, und die dritte Seite steht für das Annehmen. Ich sage
bewusst Annehmen, ohne zu sagen: Sich selbst zu lieben. Ich sage hier ganz
bewusst nicht: Du sollst dich selbst lieben, denn viele Menschen lieben sich
selbst so sehr, dass sie die anderen Menschen hassen. Und jedes Übermaß in
die eine oder andere Richtung geht früher oder später in eine Krankheit
über.
Es ist fast unmöglich, dieses goldene Dreieck in Vollkommenheit zu schaffen
und es braucht natürlich auch viel Zeit dazu. Deswegen versuchen Sie bitte
zuerst, dieses Dreieck gleichmäßig aufzubauen. - Denn manch ein Mensch hat
große Schwierigkeiten mit der Vergebung. Er kann fast allen Menschen
vergeben, aber es bleiben doch immer zwei oder drei Mitmenschen übrig, denen
er nur schwer oder sogar unmöglich vergeben kann. Aber wenn Sie nicht lernen
können zu vergeben, dann werden Sie leider auch nie lernen können
loszulassen. Das bedeutet leider auch, dass man die Krankheit in sich nur
festhalten wird.
Die zweite Seite scheint Ihnen
möglicherweise einfacher zu sein, aber nur auf den ersten Blick. Ich meine
jetzt die Seite der Dankbarkeit. Fast jeder von Ihnen kann von sich sagen,
er habe in sich das Gefühl der Dankbarkeit. Aber wenn ich Ihnen sage,
versuchen Sie dankbar zu sein und zu bleiben, selbst wenn alles schief
läuft, wenn man sehr krank ist, dann werden alle unter Ihnen sagen: "Dafür
kann man nicht dankbar sein." Auf der einen Seite haben sie Recht. Doch die
Medaille hat stets zwei Seiten. Denn wenn Sie sich nun die andere Seite
betrachten, werden Sie feststellen, wenn man so denkt, ist man auch nicht
dankbar. Es bleiben nur Verbitterung und Enttäuschung. Wenn diese beiden,
Verbitterung und Enttäuschung, in Ihrem Leben Platz genommen haben, dann
kann keine Rede von Harmonie sein. Und das alleine bedeutet schon: Man ist
nicht gesund. Obwohl auch hier alles ganz einfach ist. Man muss doch nicht
unbedingt dankbar für alle Krankheiten sein, die man nun hat, besonders
nicht für den Krebs. Man soll versuchen, in sich selbst die Kraft zu finden,
um zu sagen: "Gott sei Dank, dass es so ist und nicht schlimmer .Ich bedanke
mich dafür, dass ich noch da bin und atme. Wenn ich auch mit Schmerz und
Krankheit hier bin. Aber ich bin hier. Ich lebe in dieser wunderschönen Welt
und kann die Farben des kommenden Tages beobachten."
Wenn Sie das verkraftet haben, dann wird auch das Gefühl von Dankbarkeit in
Ihnen unermesslich werden. Das heißt auch, dass die Harmonie zu Ihnen
zurückkehren wird, selbst wenn die Krankheit noch da geblieben ist. Und wenn
die Harmonie und der innere Friede wieder zu Ihnen zurückgefunden haben,
dann hat auch die Angst keinen Platz mehr darin. Denn die Angst ist
diejenige, die Ihre Krankheit ausweitet und verschlimmert. Wo Frieden und
Ruhe herrschen, dort hat die Krankheit keinen Platz. Und wenn die Ängste Sie
verlassen werden, dann werden auch die Krankheiten von Ihnen gehen.
Nun bleibt uns noch die dritte
Seite des goldenen Dreiecks. Nehmen Sie sich selbst so an, wie Sie sind.
Denn solange Sie sich nicht selbst angenommen haben mit all Ihren Fehlern
und Schwächen, solange können Sie niemals stark werden. Denn, und Sie haben
es sich vielleicht schon gedacht, die Krankheiten sind oft unsere Schwächen.
Wenn sie Ihre Schwächen angenommen haben, sei es nun Ihr Aussehen, die
Eigenschaften Ihres Charakters oder Ihre Mentalität, dann haben Sie auch
Ihren Nächsten angenommen. Denn sind Sie erst mal mit sich
selbst und Ihrem Leben zufrieden, dann sind Sie auch mit den anderen
zufrieden. Wenn Ihre Unzufriedenheit mit sich selbst in Ihnen noch da ist,
dann werden Sie auch mit allen Mitmenschen und der ganzen Welt unzufrieden
bleiben. Haben Sie sich selbst so angenommen wie Sie sind, dann werden Sie
auch von den Anderen so angenommen wie Sie sind. Wenn Sie die Anderen so
respektieren und akzeptieren, dann werden sie auch von den Anderen
respektiert und akzeptiert sein. Das ist das Wichtigste von allen diesen
vier goldenen Dreiecken. Es ist alles so einfach in diesem goldenen Dreieck.
Aber es aufzubauen, zusammenzuschmelzen und zur eigenen Harmonie und zu sich
selbst zu kommen, das ist wiederum sehr schwer und kompliziert. Aber ohne
das zu schaffen, ist es unmöglich, kerngesund zu werden, denn dieses erste
goldene Dreieck unterstützt das nächste, das aus Immunsystem, Stoffwechsel
und Nervensystem entsteht. Dieses Dreieck ist wiederum untrennbar verbunden
mit dem dritten goldenen Dreieck, das aus Ihrem Körper, Ihrem Geist und
Ihrer Seele entsteht, welches mit den anderen verschmolzen ist. Nun besteht
das vierte der goldenen Dreiecke aus Gott Vater, Gott Sohn und Heiliger
Geist. Welchen aus diesen das Wichtigste ist, das müssen Sie für sich selbst
entscheiden. Die vier goldenen Dreiecke sollen Sie nun auf die Grundfläche,
auf das goldene Viereck aufstellen. Die Seiten des goldenen Vierecks sind
Glauben, Liebe, Hoffnung und Geduld.
Nun steht sie schon, Ihre goldene Pyramide. Die Spitze davon sollen Sie nun
durch Ihren eigenen guten Willen zusammenschweißen. Haben Sie diese goldenen
Dreiecke zusammengesetzt und Ihre goldene Pyramide aufgebaut, dann werden
Sie in Ihrem Lebensweg keine Hindernisse mehr haben. Egal, was Sie beginnen;
ganz gleich, was Sie tun: Sie sind selbst die Harmonie, Sie sind dann selbst
Vollkommenheit. Dann haben Sie sich selbst und damit auch Gott in sich
gefunden. Und sie haben noch ein Weiteres gefunden: Ihre eigene Gesundheit.
Aber das ist ein nicht so einfacher Weg. Doch wenn Sie sich bemühen, diesen
Weg zu gehen, werden Sie auch in Ihrer spirituellen Entwicklung sehr weit
vorankommen.
Ich wünsche Ihnen auf Ihrem Wege
alles Gute. Mögen Sie immer und stets die Kraft finden, sich an die
Dankbarkeit, Vergebung und das Annehmen zu erinnern, um daran zu wachsen,
denn das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen. Und vor allem Anderen wünsche
ich Ihnen das Eine: Die Gesundheit, und dass sie ein Leben in Frieden und
Harmonie führen können.
Wenn Sie nun die Philosophie der
goldenen Pyramide neugierig gemacht hat, dann schreiben sie doch oder rufen
Sie mich an. Ich werde alles tun, um Ihnen auf Ihrem Weg zu Harmonie, Glück
und Gesundheit zur Seite zu stehen.
Herzlichst, Ihr
Viktor Philippi